22.April 20
 zu Kapitel 12/V. Der vernünftige Lehrplan


Holla die Waldfee …
Wo führt uns unser Glaube hin?
Wir glauben immer irgendetwas. Das woran wir glauben, ändert sich ständig.
Und unser Glaube, von unserem Verstand geleitet – vom `Ego´ iniziiert führte uns bisher sehr geschickt in alle möglichen `Abgründe´...
Dies wurde mir heute so richtig bewusst – nun `endlich´ gefühlsmäßig in Erfahrung gebracht !! Es erschüttert mich etwas, denn auch wenn ich es schon wusste (eigentlich) und oft schon darüber geschrieben habe – und es im Kurs auch gelesen habe.
Heute habe ich es `ERFAHREN´...
Und die gestrige Lektion, der gestrige Text aus dem Kurs
`Der vernünftige Lehrplan´ hat mir dazu verholfen...
DANKE Vater – hl. Geist, Danke
Da geht es nämlich darin darum, dass wenn wir dem Ego folgen – uns vom Ego lehren lassen, wir niemals glücklich werden weil das Ego uns in die Trennung führt und nicht in die Verbindung zu Gott...
Und mein bisheriger Glaube – der den mir das Ego (und viele spirituelle Lehrer ebenso glauben und sagten) war, dass wir erst ins Tal müssen. Dass wir erst das tiefe Tal unserer `Seele´ durchschreiten müssen, damit wir `augenscheinlich´ ins Licht zurückkehren können und `Gott schauen´ können...
Doch das ist ein solch krasser – völlig verrückter Irrtum !!!
Das Ego will uns IMMER trennen – von Gott und der (seiner) Welt...
Und das Ego ist unglaublich `listig´ und gelehrig. Es nutzt jede `neue´ Information, die wir von Außen vernehmen um uns dort hin zu führen wo ES uns haben will.
Wir glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind, glauben an die Gedanken die das `Ego´ uns da gibt. Glauben, diese `neuen´ Gedanken sind `richtig´ und wir müssen nur das tun – müssen erst schmerzlich Scheitern um `reich´ (an Erfahrung) zu werden...
Und das ist ja auch tatsächlich so, dass wir gerade durch diese Talfahrten und Schmerzwellen erkennen, wo wir im Irrtum sind...
Doch wird mir heute eines klar !! Wenn wir dem Ego weiter folgen – wenn wir diesen `neuen´ scheinbar so wahren Gedanken und `Lehren´ folgen – glauben, dann verlängern wir unseren Weg erheblich...
Das paradoxe daran ist, dass wir tatsächlich immer erst `verstehen´ und eine tiefgreifende und somit `entscheidende´ Erkenntnis haben, wenn wir etwas GEFÜHLSMÄßIG in Erfahrung bringen ...
Und diese Erfahrung stellt sich meist tatsächlich – bisher – erst ein, wenn wir durch die Talsohlen unseres HERZENS (nicht der Seele!) gingen...

Es ist gleich-gültig, welche Gedanken wir haben `um irgendwo hin zu kommen´ --- wir dürfen sie alle WEGWERFEN !!! Jaaa, ich sage ganz radikal wirf alles weg, was Du je gehört hast!
Schau dir alles genau an – im Licht – im hellen Licht. Dann kannst Du erkennen, wo es dich immer hingeführt hat...
Hier ist mir der Text von gestern aus dem Kurs um ein vielfaches klarer geworden.
Wenn wir dem `falschen´ Lehrer folgen – unserem `Ego´ - dann führt der Weg in die Trennung (von Gott) …
Hm... und da ist gerade irgendwie die ganze Menschheit auf dieser Erde `dazu verbannt´ worden –
Getrennt zu sein – von allem was uns gut tut...
Verbindung – körperliche Verbindung – Zusammenkünfte und direkter Austausch mit unseren Mitmenschen – `stellvertretend´ für Gott
Durch die Angst, die nur das Ego kennt – wohlgemerkt – ist diese Situation entstanden …

Halleluja --- welcher `Lehre´ bist DU bisher gefolgt?
Welche Gedanken beginnen mit:
Wenn ich das geschafft habe, dann...???
Genau diese Gedanken sind es.
Die `ich muss ja erst dies oder jenes
erreichen
erkennen
erfahren
durchschreiten
lösen
herausfinden´ ....

Jaaaaa, all diese Gedanken hindern uns daran glücklich zu sein – das Glück (Gott) zu finden – es zu sehen und zuzulassen.
Sie hindern uns daran, aufzustehen und einfach unserem Herzen zu folgen –
weil: wir müssen unser Herz ja erst befreien ---

HImmel !!! Was, wenn dein Herz immer frei war?
Wenn deine Gedanken dir sehr glaubhaft nur Märchen erzählt haben???
Was wenn all die Lehrer, denen DU geglaubt hast, selbst diesen Gedanken `verfallen´ waren, sich alle selbst geirrt hatte, weil sie es ebenso geglaubt haben???
Dein `Ego´ – der grandios trainierte Verstand hat alles genutzt um dich `im Glauben´ zu lassen dass du auf dem `richtigen´ Weg bist...
Unser Verstand hat das gemacht, was er am besten kann:
Uns beschäftigt - uns `abgelenkt´ - uns alles geliefert, was er `gelernt´ bzw. gespeichert hat - von überall her ---
Unser Verstand ist wie eine Satelitenschüssel – er fängt alles auf, was in seine Reichweite gerät...
Und das Gehirn verliert nichts – auch wenn wir vieles vergessen – es sinkt irgendwo in die tiefen unseres Gehirns und wird gespeichert …
Und im Unterbewusstsein wirkt es – weil es Da ist...
Haaach – und selbst DAS ist ebenso ein solcher Gedanke, der mir dies `glauben machen möchte´

Bemerkst DU wie unglaublich `schlau´ unser Verstand `gepolt´ ist? Und das Ego – unser `Kinderschutzprogramm´ (wie ich es nenne) nutzt alles um uns vermeindlich zu schützen...

Und hier komme ich wieder zurück zur `Talpunkt-theorie´... Denn das `Ego´ lenkt uns solange dem Abgrund – der Talsohle zu, bis wir aufgeben nach dem Licht zu suchen und uns `seinem Schutz´ - der Angst `ergeben´ - hingeben...
Es hofft, dass wenn wir – sollten wir dennoch sooo tief fallen `müssen´, DANN erkennen, dass da kein Gott ist, der uns auffängt und der uns `glorreich´ wieder herausholt... Es glaubt nämlich nicht an das Gute und an die Liebe und an einen liebevollen Gott – weil es das alles nicht erfahren hat in der Kindheit – weil `ES´ meist nur immer Schmerz, Leid, Einschränkungen und Mangel erlebt hat.

Nun folgen wir aber – gemäß auch den Aussagen aus dem Kurs – diesem `Programm´ und lassen uns von ihm führen in der Hoffnung auf Erlösung.
In der Hoffnung, dass wir endlich das Glück und (die) Liebe finden und erfahren werden...

Eine wahrlich wertvolle Lektion – es ist wie mit den beiden `Wölfen´ in deiner Brust...
Welchen fütterst Du – welchem vertraust Du wenn Du nun im Zwiespalt bist ?
Welchem `Führer´ folgst Du?

Öffne dich dem Herzen – folge deinee Seele – sie kennt den Weg aus dem Dunkel –
Und ich bin überzeugt, dass wir nicht ins tiefste Tal müssen – es ist nur ein geschickter Umweg, den uns das `Ego´ lehrt. Aber es war bisher unser aller Weg –

Doch JETZT ist alles anders – jetzt bemerken wir, wieviel plötzlich völlig anders funktioniert – völlig anders gemacht werden kann, was vorher undenkbar war

Wir dürfen wahrhaft völlig umdenken – wahrhaft alles alte – auch das, von dem wir dachten, es wäre `neu´ und deshalb `wahrer´/richtiger – über Bord werfen – aus unseren Gedanken entlassen –
Wir dürfen uns wirklich überraschen lassen – auf die Wunder `hoffen´ bzw. vertrauen, die sich uns schenken wollen...

Wir dürfen den `geraden´ Weg gehen – müssen keine Umwege mehr `in Kauf´ nehmen –
Es liegt alles an unserem GLAUBEN –
ALLES
An unserem Vertrauen, dass alles `Gut´ ist und wir `nichts´ tun müssen –
Nichts, was uns Gedanken der `Vorsicht´ oder des `um zu´ oder des `wenn dann´ einzureden versuchen...

Ich wage mich noch weiter hinaus:
Der Gedanke, der von vielen `Lehrern´ der heutigen Zeit ins Feld geworfen wird:
"Lerne von dem, der schon dort ist, wo DU hin willst".

Ich weiß nur EINEN, der dort ist, wo ich wirklich `hin´ will –
Nur EINEN, der `verkörpert´ was ich `sein´ will –
Nur EINEN, der mir all das`geben´ kann (uneingeschränkt geben will) was ich mir wünsche –
.
.
.
→ GOTT ←
Es gibt nur Gott, der all dies `hat und ist´ wonach wir streben –
Warum dann nicht gleich von ihm `lernen´ und uns von IHM führen lassen ???
Aber ja,
er hat unzählige `Lehrer´ ausgebildet – vorbereitet – angeführt, die JETZT seine Botschaften, seine `Lehren´, seine Liebe `leben´ und geben und damit die Menschen lehren

Denn es ist weniger das was wir `verkünden´,
weniger das was wir sprechen und mitteilen über Wort und Schrift –
Es ist vielmehr das was wir leben, WIE wir es leben –
`Lehrer Gottes´ leben seine Botschaft –
Ja, sie `verkünden´ sie auch –
aber niemals `ungefragt´...
Die Menschen kommen `zu Ihnen´ – nicht umgekehrt –
Ein Lehrer Gottes sucht weder noch wirbt er um `Schüler´...
Ohhja, mit dieser Aussage werden selbst die `heutigen´ (neuen) Coachingstrategien völlig aus den Angeln gehoben...
Ganz zu schwaigen von den alten `Marketingstrategien´

Schauen wir uns einfach an, was unser Kopf uns beständig in unseren Gedanken `auftischt´ und lassen einfach mal alles los...
Glauben wir `nichts mehr´ davon – und lassen uns überraschen, was uns dann gegeben wird

In diesem Sinne – hab einen Wunder-vollen Tag
deine Monika Anasha

Hier die Audio-Lesung zu besagtem Text dazu aus dem Kurs
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Und wenn du es gerne selber lesen möchtest noch der Text dazu:
Kapitel 12/V. Der vernünftige Lehrplan
1. Nur die Liebe ist stark, weil sie nicht gespalten ist. Die Starken greifen nicht an, weil sie keine Notwendigkeit dafür sehen. Bevor die Idee des Angriffs in deinen Geist eindringen kann, musst du dich selber als schwach wahrgenommen haben. Weil du dich selber angegriffen hast und glaubtest, dass der Angriff wirksam war, siehst du dich als geschwächt an. ,Und da du dich und deine Brüder nicht mehr als gleich wahrnimmst und dich selbst als schwächer ansiehst, versuchst du die Situation »auszugleichen«, die du gemacht hast. Dafür benutzt du den Angriff, weil du glaubst, der Angriff habe dich erfolgreich geschwächt.
2. Deshalb ist das Erkennen deiner eigenen Unverletzlichkeit so wichtig für die Wiederherstellung deiner geistigen Gesundheit. Denn wenn du deine Unverletzlichkeit akzeptierst, begreifst du, dass Angriff keine Wirkung hat. Obwohl du dich selbst angegriffen hast, wirst du aufzeigen, dass nichts wirklich geschehen ist. Deshalb hast du, indem du angegriffen hast, gar nichts getan. Begreifst du dies erst einmal, wirst du im Angriff keinen Sinn mehr sehen, denn er funktioniert offensichtlich nicht und kann dich nicht beschützen. Doch das Erkennen deiner Unverletzlichkeit hat mehr als nur einen negativen Wert. Wenn deine Angriffe auf dich selbst dich nicht haben schwächen können, bist du noch immer stark. Du brauchst deshalb die Situation nicht »auszugleichen«, um deine Stärke zu begründen.
3. Du wirst die völlige Nutzlosigkeit des Angriffs nie begreifen, außer du begreifst, dass dein Angriff auf dich selber wirkungslos ist. Denn andere reagieren in der Tat auf Angriff, wenn sie ihn wahrnehmen, und wenn du versuchst, sie anzugreifen, wirst du es nicht vermeiden können, dies als Verstärkung zu deuten. Der einzige Ort, an dem du jegliche Verstärkung auslöschen kannst, liegt in dir selbst. Denn du greifst stets dich selbst als ersten an, und wenn dies nie gewesen ist, so hat es keine Folgen.
4. Die LIEBE des HEILIGEN GEISTES ist deine Stärke, denn deine ist aufgespalten und daher nicht wirklich. Du kannst deiner eigenen Liebe nicht vertrauen, wenn du sie angreifst. Mit einem gespaltenen Geist kannst du nicht lernen, was vollkommene Liebe ist, weil ein gespaltener Geist sich selbst zu einem schlechten Schüler macht. Du hast versucht, die Trennung zu verewigen, weil du die Eigenschaften der Schöpfung beibehalten wolltest, jedoch mit deinem eigenen Inhalt. Aber die Schöpfung ist nicht von dir, und schlechte Schüler bedürfen in der Tat eines besonderen Unterrichts.
5. Du bist in ganz wörtlichem Sinne lernbehindert. Es gibt in deinen Lernfähigkeiten Bereiche, die derart beeinträchtigt sind, dass du Fortschritte nur unter konstanter, klarer Leitung machen kannst, für die ein LEHRER sorgt, DER deine begrenzten Ressourcen transzendieren kann. ER wird zu deiner Ressource, weil du von dir aus nicht lernen kannst. Die Lernsituation, in die du dich gebracht hast, ist unmöglich, und in dieser Situation benötigst du offensichtlich einen besonderen LEHRER und einen besonderen Lehrplan. Schlechte Schüler sind als Lehrer keine gute Wahl, weder für sich selbst noch für andere. Du würdest dich kaum an sie wenden, um sie den Lehrplan festlegen zu lassen, durch den sie ihren Begrenzungen entrinnen können. Wenn sie verstünden, was ihr Verständnis übersteigt, wären sie nicht behindert.
6. Du erkennst die Bedeutung der Liebe nicht, und das ist deine Behinderung. Versuche nicht, dich selbst zu lehren, was du nicht verstehst, und versuche nicht, Lernziele aufzustellen, wo deine klar gescheitert sind. Dein Lernziel war es, nicht zu lernen, und das kann nicht zu erfolgreichem Lernen führen. Was du nicht gelernt hast, kannst du nicht auf anderes übertragen, und die Beeinträchtigung der Fähigkeit, zu verallgemeinern, ist ein entscheidendes Lernversagen. Würdest du diejenigen, denen das Lernen misslungen ist, fragen, wozu Lernhilfen da sind? Sie wissen es nicht. Wenn sie die Hilfen richtig deuten könnten, dann hätten sie aus ihnen gelernt.
7. Ich sagte, dass die Regel des Ego lautet: »Suche und finde nicht.« Auf den Lehrplan übersetzt bedeutet das: »Versuche zu lernen, aber habe keinen Erfolg.« Das Ergebnis dieses Lernziels ist offensichtlich: jede berechtigte Lernhilfe, jede wirkliche Anleitung und jeder vernünftige Führer beim Lernen werden fehlgedeutet, da sie alle der Erleichterung des Lernens dienen, gegen welches sich dieser sonderbare Lehrplan richtet. Wenn du versuchst zu lernen, wie man nicht lernt, und das Ziel deines Lehrens ist, sich selber zu vereiteln, was anderes kannst du dann erwarten als Verwirrung? Ein solcher Lehrplan ergibt keinen Sinn. Dieser Versuch zu »lernen« hat deinen Geist so geschwächt, dass du nicht lieben kannst, denn der Lehrplan, den du gewählt hast, ist gegen die Liebe und läuft auf einen Kurs hinaus, der lehrt, wie du dich selbst angreifen kannst. Ein zusätzliches Ziel dieses Lehrplans besteht darin, zu lernen, wie man die Spaltung nicht überwindet, die seinem Hauptziel Glaubwürdigkeit verleiht. Und du wirst die Spaltung in diesem Lehrplan auch nicht überwinden, denn all dein Lernen wird zu ihren Gunsten sein. Dein Geist jedoch spricht gegen dein Lernen, so wie dein Lernen gegen deinen Geist spricht; deshalb bekämpfst du alles Lernen und hast dabei Erfolg, denn genau das willst du. Aber vielleicht begreifst du noch immer nicht, dass es etwas gibt, was du lernen willst, und dass du es lernen kannst, weil es deine Wahl ist, es zu lernen.
8. Du, der du versucht hast, zu lernen, was du nicht lernen möchtest, solltest Mut fassen, denn obwohl der Lehrplan, den du für dich selber aufgestellt hast, in der Tat deprimierend ist, ist er einfach nur lächerlich, wenn du ihn dir ansiehst. Kann es denn sein, dass die Art und Weise, ein Ziel zu erreichen, darin besteht, es nicht zu erreichen? Tritt jetzt als dein eigener Lehrer zurück. Dieser Rücktritt wird keine Depression zur Folge haben. Er ist nur das Ergebnis einer ehrlichen Einschätzung dessen, was du dich selbst gelehrt hast, und jener Lernergebnisse, die sich daraus ergaben. Unter den richtigen Lernbedingungen, die du weder bereitstellen noch verstehen kannst, wirst du ein ausgezeichneter Schüler und ein ausgezeichneter Lehrer werden. Aber noch ist es nicht so, und es wird so lange nicht so sein, bis die gesamte Lernsituation, wie du sie aufgestellt hast, umgekehrt wird.
9. Dein Lernpotential ist, richtig verstanden, grenzenlos, weil es dich zu GOTT führen wird. Du kannst den Weg zu IHM lehren und lernen, wenn du dem LEHRER folgst, DER den Weg zu IHM kennt und SEINEN Lehrplan versteht, ihn zu erlernen. Der Lehrplan ist total unzweideutig, weil das Ziel nicht gespalten ist und Mittel und Zweck in vollständigem Einklang stehen. Du brauchst nur ungeteilte Aufmerksamkeit anzubieten. Alles andere wird dir gegeben werden. Du willst in Wirklichkeit ja richtig lernen, und nichts kann sich der Entscheidung von GOTTES SOHN entgegenstellen. Sein Lernen ist so unbegrenzt wie er.