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Der Schöpfungsprozess

 

Heute geht es mir um die wohl wichtigste Wahrheit in und über unser Leben

– den Schöpfungsprozess.

 

Die ganze Menschheit folgt ihm. Doch solange wir uns dieses Prozesses, unserer Schöpfungsmacht, unserer Beteiligung am erschaffen unseres eigenen Lebens, unserer Erfahrungen nicht bewusst sind, erschaffen wir nach diesem Prinzip unbewusst unser Leben und meist unser Leiden.

Dir ist sicher schon aufgefallen, dass manche Menschen vom Glück ‚beschienen‘ zu sein scheinen während andere ständig nur Pech haben. Dies sind die zwei Extreme, dazwischen sind jene, denen es weder ausgesprochen schlecht, noch ausgesprochen gut geht.

Nun – hast du dir schon einmal Gedanken dazu gemacht, warum das so sein könnte? Hast du vielleicht beobachtet, wie sich die jeweiligen ‚Gruppen‘ von Menschen im Einzelnen verhalten, was sie sprechen? Was strahlen sie aus, welche Gedanken erkennst du hinter ihrer Haltung, Wortwahl und ihrer Ausstrahlung? In der Tat wirst du beim aufmerksamen beobachten schnell bemerken, dass all dies mit den Resultaten ihres Lebens in Zusammenhang steht.

Ich schreibe immer wieder, dass wir die Schöpfer unseres Lebens sind, weil es nun mal der Wahrheit entspricht.

Um nun das eigene Leben zu ändern, sprich: In die eigenen Hände zu nehmen, ist es unumgänglich, den Schöpfungsprozess zu kennen und zu verstehen. Solange du davon nichts weißt, dir deiner Macht nicht bewusst bist und deine Schöpferkraft nicht einsetzt, unterwirfst du dich unbewusst der Macht anderer…

Nun, bevor ich das Schöpfungsprinzip genau erkläre, leuchten wir die verschiedenen Gruppen und ihre Haltung im Leben aus, um deinen Blick und dein Verständnis darüber zu öffnen.

Jeder von uns kennt sie, die, die scheinbar immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Und jeder der nicht dazu gehört, hat sich insgeheim gefragt wie sie das machen. Ihnen fällt scheinbar alles von alleine in den Schoß. Sie sind geachtet und haben eine enorme Anziehung, eine natürliche Autorität, eine ruhige gelassene Ausstrahlung. Sie haben nie oder ganz selten mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen und wenn doch einmal etwas passiert, erwächst ihnen meist ein großer Vorteil daraus. Nun, warum ist das so, obwohl sie sich gar nicht anstrengen, scheinbar nichts dafür tun (müssen). Die ‚Magie‘ liegt in ihrer Ausstrahlung. In ihrer gelassenen Art, die Dinge zu sehen, über das Leben zu denken und es zu nehmen wie es ist. Sie laufen nichts und niemandem hinterher. Sie lassen ihr Leben laufen und nehmen was sich ihnen bietet. Diese Menschen sind in keiner Weise argwöhnisch gegenüber dem Leben oder anderen Menschen. Sie verurteilen und tratschen nicht und halten sich aus hitzigen Diskussionen heraus, eher versuchen sie zu schlichten. Aber niemals würden sie darauf einsteigen. Ihre ruhige Gelassenheit und ihr Vertrauen in den Lauf ihres Lebens zeigt sich in den Ergebnissen die sie erzielen. Dies ist ihr, meist unbewusstes, Schöpfungsgeheimnis…

 

Im Gegensatz zu jenen Menschen, die ständig mit Krankheiten, finanziellen Engpässen oder kleineren und größeren Missgeschicken zu kämpfen haben. Hier ist das Prinzip genau das gleiche. Nur dass diese Menschen sich in Gedanken, Worten und ihrer Haltung im Mangel erklären. Es ist auffallend, dass diese Menschen ständig über ihren scheinbaren Mangel sprechen, ihre Missgeschicke teils wortgewandt in Szene setzen und über ihre Krankheiten um die Wette jammern und zu guter Letzt über andere tratschen und urteilen. Sie verlieren sich in ihren Ergebnissen und je mehr sie in diese Erfahrungen abrutschen, umso mehr bekunden sie ihren Glauben an ‚ihr Unglück‘ und strahlen dies auch förmlich aus. Dass sie sich damit beständig in diesem Erleben festsetzen, bemerken sie nicht.

Nun kann man gerne entgegensetzen, dass man ja bei solch ständig schweren Ergebnissen ans Unglück glauben ‚muss‘. Doch dies ist ein fataler Irrtum. Geht man dem Ursprung dieses Glaubens nach, kommt man entweder darauf, dass der erste Gedanke des Unglücks von anderen Personen impliziert und als wahr empfunden und übernommen wurde, oder man hat das Unglück anderer auch für sich selbst als wahr angenommen.

In jedem Fall ist der Ursprung des Erschaffens immer der erste Gedanke an den geglaubt wird! Glaube ich an Glück und Frieden, erfahre ich Glück und Frieden. Glaube ich an Unglück und Leid, erfahre ich Unglück und Leid.

 

Die dritte Gruppe, denen es weder besonders gut noch besonders schlecht geht, ist im Grunde von positivem Denken und einer positiven Haltung, welche aber nicht gefestigt ist. Wodurch sie sich von Hiobsbotschaften und anderen propagierten Meinungen leicht verunsichern und beeinflussen lassen. Dieses unspezifische denken und handeln strahlen auch sie aus und ziehen sich so unterschiedliche Resultate ins Leben. Auf und nieder, ganz nach ihrem Glauben für sowohl das eine, als auch das andere… 

Wo die ersten unumwunden gelassen bleiben und die zweiten ständig aufgewühlt, aufgebracht und unter Druck stehen, wirken die letzten in jede Richtung.

 

Du bemerkst sicher schon selbst die Hintergründe – die Wirkungsweise und ihre Wahrhaftigkeit. Ich bin mir sicher, dass du niemanden mehr beobachten musst um die Folgerichtigkeit dieser Prozesse zu überprüfen. Vielmehr wirst du inzwischen deine eigenen Gedanken, deine eigene Haltung und Ausstrahlung bewusst prüfen und feststellen, wo du im Guten und wo du dir zum Nachteil ‚erschaffen‘ hast…

In erster Linie dürfen wir bei unseren Schöpfungen unser eigenes Wohlergehen im Auge behalten, denn unsere Schöpfungen wirken sich auch auf die Leben der uns nahestehenden und unser Umfeld aus. Eschaffen wir durch schweres, an Mangel und Verlust glaubendes Denken zu unserem Nachteil, zieht das unweigerlich auch unsere Familie in Mitleidenschaft. Wie das Wort schon sagt – unsere Nächsten ‚leiden mit‘, immer wenn es uns nicht gut geht. Darum darf und soll unser Augenmerk auf unserem eigenen Wohlbefinden liegen. Geht es uns gut, erschaffen wir durch unser positives Denken, durch den Glauben an Glück, Erfolg und Fülle eine angenehme Atmosphäre und strahlen Harmonie aus, die sich wiederum auf unsere Familie und unser Umfeld auswirkt. Wir schaffen kein Mit-leid(en) sondern teilen unser Wohlbefinden und mehren es.

Wer sich nun zwischen Wohlbefinden und Zweifeln hin und her bewegt, erzeugt in seinem Umfeld genau diese Ergebnisse und darf sich nicht wundern, wenn es in seinem Leben stetig auf und ab geht.

Inzwischen hast du sicher im groben schon verstanden worauf sich der Schöpfungsprozess gründet. Nun liegt es ganz allein bei dir, ob du dein Leben in die Fülle, Zufriedenheit und Liebe lenkst oder nicht. Doch bedenke, mit diesem Wissen über das Schöpfungsprinzip kannst du die Verantwortung über das was in deinem Leben passiert und jemals passiert ist niemand anderem mehr in die Schuhe schreiben! Wenn du dein Leben weiter achtlos erschaffst, darfst du dich über Rückschläge, Verluste, Mangel oder Unzufriedenheit nicht mehr beklagen! Du weißt jetzt, wie und warum alles in dein Leben kommt…

 

Der Schöpfungsprozess in seiner Folgerichtigkeit:

  • Zu allererst ist der Gedanke – und dein Glaube an seine Wahrheit. (Ohne Glauben ist kein Gedanke schöpferisch). Gedanken sind reine Energie. Alles was du siehst und auch nicht siehst ist reine Energie in verschiedenen Formen. Gedanken allein erschaffen auf einer Ebene (auf der energetischen Ebene sind wir mit allem verbunden)

  • Ausgesprochene Gedanken erschaffen auf einer anderen Ebene. Gedanken, an die du glaubst, sprichst du vermehrt aus. (Mentalebene - in den ausgesprochenen Gedanken spiegelt sich auch die Mentalität eines ganzen Volkes -> das kollektive Bewusstsein).

  • Dein Verhalten und dein Handeln richten sich unweigerlich nach deinen geglaubten Gedanken. Je stärker dein Glaube an einen bestimmten Gedanken ist - daran, dass er wahr ist oder sein könnte, lässt dich nicht nur darüber sprechen, sondern auch danach handeln.

Glaubst du an einen angstvollen Gedanken, wirst du dich entsprechend vorsichtig verhalten. (Angst zieht gleichgeartete Energie an). Glaubst du an einen glücklichen, freudigen Gedanken wirst du beschwingt Auftreten und Gelassenheit und Freude ausstrahlen.

Damit vollendet sich deine Schöpfung. Durch dein Verhalten und dein Handeln aufgrund ausgesprochener Gedanken manifestiert sich das entsprechende Ergebnis in deiner Realität.

Zu der Anmerkung, dass Angst gleichgeartete Energie anzieht, möchte ich noch bemerken, dass du mit solchen Gedanken immer in Situationen geraten wirst, die deine konkrete Angst spiegeln – heraufbeschwören. Wovor auch immer du beständige Angst hast, du wirst es anziehen. Darum ist es hier besonders wichtig, dir über den Schöpfungsprozess im klaren zu sein… schau dir deine Angst gut an und geh ihr auf den Grund – ist sie wirklich begründet???

 

Nun, wenn du nun unzufrieden, unglücklich mit deinen Schöpfungen bist oder gar krank, so prüfe deine zugrunde liegenden Gedanken und kehre sie um. Verurteile niemanden für deine Situation oder gar dich selbst nicht dafür. Nimm es an, sei dankbar, darin zu erkennen und zu erfahren was du bisher erschaffen hast und was du statt dessen nun Sein – erschaffen willst.

Ändere deinen Lebensfluss, wandle deine Gedanken bewusst um. Leg deinen Focus auf Gedanken, die dir Freude bereiten, die dein innerstes Lebensziel, deine Herzenswunsch beschreiben. Fühle dich in diesen Gedanken hinein, spüre das Glück und die Freude dabei. Nimm diese Gefühle, die deine Gedanken auslösen bewusst wahr, und glaube ohne Zweifel daran, dass sie sich in deiner Realität zeigen werden. Es hängt alles letztlich von deinem Glauben ab. Je tiefer dein Glaube um etwas ist (ob gut oder schlecht) um so sicherer wirst du ihn in deiner Realität erfahren.

Tiefer fester Glaube, tiefes Vertrauen an einen Gedanken prägen dein Verhalten und deine Ausstrahlung.

Wann immer dir in deinem Leben etwas nicht gefällt, darfst du jederzeit eine neue Wahl treffen, neue Gedanken denken, neue Aussagen darüber machen und neue Wege gehen.

Denke, fühle, sprich und tue in deinem höchsten Sinn das Beste. Aber tue es bewusst! Sei dir immer klar darüber, dass du alle Erfahrungen, Situationen und Angelegenheiten selbst erschaffen hast!

Wende das Schöpfungsprinzip bewusst an. Nimm deine Schöpferkraft bewusst in Anspruch und schaffe dir dein Leben in Fülle, Liebe und Harmonie.

 

In meinen Affirmationen -> Ich bin der Schöpfer meines Lebens findest du sicher ein paar Gedanken, die dich für den Anfang inspirieren.

 

DU bist der Schöpfer deines Lebens – Handle danach!!!

Erschaffe DICH und DEIN Leben neu!!!

 

In Liebe und Dankbarkeit

(c) Monika Anasha – 28. Juli 2014


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