"Raus aus der Bedingtheit oder deine Gabe (gebend) leben"

 

Ich bin nicht hier um ruhig zu sein. Es ist nicht mein `Job´, Ruhe zu geben.
Es ist mein Job, (m)einen Weg hier aus der Bedingtheit heraus zu finden. Aus meiner eigenen und im weiteren auch für Andere.
Es ist mein Job, Bedingtheit zu erkennen und aufzudecken, weil ich selbst aus meiner eigenen Bedingtheit in die Bedingungslosigkeit gehe.
Meine Seele – unser Aller Seelen – möchten den Weg hier in dieser Zeit aus der Bedingtheit finden und gehen. Darum ist es für mich (gerade zur Zeit wieder) sehr markant, dass zwar immer davon geredet wird, bedingungslos zu lieben, zu handeln und zu sein.

 

Doch wenn man genauer hin schaut – wenn ICH genauer hinschaue – werden die eigenen Grenzen verteidigt. Die eigenen Bedingungen werden hoch gehalten – bläst mir ein rauer Wind ins Gesicht...
Das ist es, was mich keine Ruhe geben lässt, was mir selbst keine Ruhe lässt...
Wie wollen wir in bedingungsloser Liebe leben, geben, handeln, wandeln, wenn wir an unseren eigenen Bedingungen festhalten???

 

Ich finde es spannend, was sich mir ständig zeigt – nicht nur von Außen, auch was aus mir selbst dabei hervorkommt. Häufig erkenne ich, dass viele es nur als unbequem, lästig und unangepasst empfinden, wenn ich genau hinschaue. Es ist für mich nicht weniger unbequem. Das ist nun mal der Weg, wenn man seine Komfortzone verlässt...

 

Es ist nicht meine Absicht,, Widerstand aufzurufen. Doch es ist mein JOB den Widerstand zu erkennen zu geben. Den Widerstand gegen die Bedingungslosigkeit – gegen die absolute bedingungslose Liebe und gegen den Schmerz, der uns daran hindert, unsere Wunden zu heilen.
Dieser Widerstand ist in uns allen immer noch zu unterschiedlichen Teilen vorhanden – auch in mir!

 

Doch bin ich bereit, ihn mir anzuschauen und auch in mir aufzudecken. Anders lässt er sich auch nicht vollends lösen in uns allen...
Wisst ihr – ich tue nur meinen Job wie jeder andere auch in dieser Welt. Manche bewusst, manche unbewusst, doch jeder macht ihn – seinen Seelenjob...
Probleme, Diskussionen und dergleichen gibt es nur dann, wenn wir einem anderen nicht zugestehen, SEINEN Job zu tun. Nicht annehmen, was und wie er seinen Job tut, weil wir `den Job´ des anderen nicht erkennen, nicht verstehen, worin dieser besteht und sein Handeln uns stört – uns unangenehm `anstößt´. Es `berührt´ uns meinst unangenehm, es tut weh, wenn Wunden berührt werden...

 

Wir erkennen ja lange Zeit noch nicht einmal `unseren eigenen Job´ für den wir hier auf die Erde gekommen sind. Zumindest brauchen wir dafür oft sehr lange...
Wenn wir unsere Bestimmung dann erkannt haben, dann wollen es die Anderen meistens gar nicht wahrhaben und lehnen sich dagegen auf.
Das kennen wir alle, die wir versuchen unsere Berufung zu leben – unserer Bestimmung zu folgen.
In diesem Moment dürfen wir aber erkennen und achtsam sein, dass wir nicht in die selbe Ablehnung gegenüber den anderen verfallen.
Und ich nehme mich ganz und gar nicht dabei heraus. Die Kommunikation dient mir genauso dazu, Klarheit für mich und meine Bedingtheit zu finden, wie mein schreiben.
Zeitstempel: 21.April 2017 – 14:35h

 

 Meine `Gabe´ ist es nun mal, hinter die Kulissen, die Schleier zu `sehen´. Zu fühlen, was sich hinter den Masken, Problemen, Verhaltensmustern usw. verbirgt. Daraus ergibt sich meine Bestimmung die Dinge (auch Menschen) durch das erschauern und erfühlen der Zusammenhänge zu verbinden – (mit sich) zu versöhnen.
Nun ist es auf diesem Weg oft nicht leicht, dabei niemandem `auf den Schlips´ zu treten. Meine `durchdringende´ klare Sicht auf die Gegebenheiten und ihre Hintergründe ist vielen Menschen unangenehm – ein Dorn im Auge – da sie, gerade in dieser hochempfindlichen Zeitenergie, viele Schatten und Wunden zu Tage fördert.

 

Ich berühre oft ohne es zu wissen oder es auch nur zu wollen längst entzündete, schwärende Wunden, die dann schmerzhaft aufplatzen und man mir auch schon schreiend ins Gesicht springen möchte...
Ebenso erleuchte ich durch meine klare, helle Sicht noch vorhandene Schatten in den Menschen. Auch das wird oft nicht willkommen geheißen,wenn ich auch nur im allgemeinen `Beleuchten´ die Hintergründe und Zusammenhänge bestimmter Themen `aufdecke´.

 

Ich habe mich zurückgezogen und mich der `Handhabe´ meiner Gabe gewidmet. Mich gefragt: `Will ich denn meine Gabe `so´ nutzen? Schließlich entscheide ja ich, wie ich meine `Gabe´ anwende.
Ich kann meine Gabe im persönlichen wundervoll einsetzten und all den Menschen damit dienen, die nach Klärung suchen.
Aber soll ich wirklich aufhören, gewisse Themen, die mir nun mal begegnen und viele Menschen betreffen, zu beleuchten? Soll ich meine `Gabe´ beschränken, weil es manche Menschen sich daran stören und es unangenehme Reaktionen hervorruft?
Soll ich wirklich wieder den Mund halten und die Menschen in ihren Schatten und mit ihren schwärenden Wunden, die sie nicht wahrnehmen können belassen?

 

Ja, natürlich darf jeder für sich entscheiden, wie er sein Leben lebt und ob er mit Schatten und Wunden weiterleben möchte. Doch darf ich tatsächlich all jenen, die auf der Suche nach Hinweisen, Impulsen und Hilfe sind, mein Wissen im allgemeinen vorenthalten?
Soll ich das tatsächlich tun???

 

 Zum einen erkenne ich meine Bestimmung eben darin an und käme ohnehin nie daran vorbei sie zu leben, ohne mir selbst zu schaden (alles schon probiert). Denn sie bricht sich Bahn, auch und gerade wenn ich es nicht will. Und zum anderen – was mir viel ge-wichtiger erscheint – kann ich mein Wissen nicht eindämmen oder in künstliche Bahnen lenken – nicht kanalisieren – weil es sich ungehindert ausweiten möchte und darf um alle Menschen, die suchen zu erreichen.

 

Niemand muss annehmen, was ich offenbare. Ich zwinge sicher niemandem etwas auf. Wer sich jedoch darum annimmt, obwohl es ihm nicht gefällt, dem öffnet es eine Wunde, den erinnert es an einen tiefen Schmerz, dem erhellt es seinen Schatten.......

 

Somit diene ich auch jenen noch, die es ablehnen, was ich `sehe´.
Sie dürfen ruhig `Dampf´ ablassen, sich ihres Schmerzes und Schatten dadurch bewusst werden. Sie dürfen ruhig `um sich schlagen´. Denn auch dadurch geschieht unbemerkt `ein Stück´ Heilung.
Denn Heilung kann nur geschehen, wenn die alte Wunde aufbrechen kann, der Eiter – das Gift darin abfließen – herausspritzen kann und der Schmerz sich Luft macht!
Durch die Reaktion merke ich, dass und wie sehr ein Mensch verletzt ist. Wie heftig auch die Reaktion ist, ich sehe und verstehe und kann es einfach geschehen lassen – den anderen sein lassen in seinem Schmerz – oder/und, wenn gewollt, beistehen...

 

Es ist nicht meine Bestimmung, zu verschweigen, was meine Gabe mir `beschert´. Es ist meine Bestimmung, was meine Gabe entspringt den Menschen zur Verfügung zu stellen und die `Konsequenzen´, die erfolgenden Reaktionen daraus auszuhalten. Im Sinne von: aus meinem Energiefeld `draußen zu halten´...

 

Die Bestimmung eines jeden Menschen – DEINE Bestimmung ist es Deine Gaben zu erkennen und  zu leben, oft auch nur anzunehmen und `in den Dienst´ deiner Umwelt zu stellen...
Wir alle haben eine Gabe mitgebracht, ist in uns angelegt. Es ist uns bestimmt, sie gebend zu nutzen. Nicht sie zu verdrängen oder zu verstecken!

 

Finde die Gabe deiner Seele – Lieber Mensch – und gehe deiner Bestimmung nach - gerne begleite ich dich dabei.

 

In Hingabe an unser Sein
deine Monika Anasha
26.April 2017 – 13:58h

 

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