Baum der Liebe
Bildquelle mir unbekannt

 

 

In die bedingungslose Liebe kommen

 

Ich liebe dich“

Zu wem sagen wir in unserem Leben - in der Familie oder gar im Umfeld `Ich liebe Dich´?

Wem hast du deine Liebe zuletzt bekundet und wann?

Vor allem – Warum?

 

Wie oft sagst du deinen Kindern, dass du sie liebst?

Eine Liebe, die jeder empfindet, doch tatsächlich kaum jemand ausspricht.

Wenn die Kinder noch klein sind mag diese Bekundung leicht über unsere Lippen kommen, doch wenn sie heranwachsen … ?

 

Wagst du es als Frau, einem guten Freund offen zu sagen, dass du ihn liebst?

Wagst du es als Mann, einer guten Freundin offen zu sagen, dass du sie liebst?

Hast du es je zu deinen Eltern gesagt? Deinen Geschwistern?

Wem auch immer?

 

Warum wagen wir es nicht, die Liebe, die wir empfinden uneingeschränkt, offen, ehrlich und unerschrocken auszusprechen?

Beobachte dabei die Gedanken, die dir jetzt gerade bei dieser Frage durch den Kopf gehen -

 

Wir schenken unsere Liebe – unsere Aufmerksamkeit – all den Menschen, die uns `nahe´ sind ganz selbstverständlich. Bei denen wir uns wohl fühlen, die uns sympathisch sind und die `zu uns gehören´. Doch wagen wir es kaum oder gar nicht, diese Empfindungen, diese Gefühle in Worte zu packen und noch weniger, sie den entsprechenden Menschen offen zu sagen.

Was würden meine Freunde von mir denken, wenn ich ihnen allen sagte, dass ich sie `liebe´? Am Ende denken sie, ich `will was´ von ihnen – sie würden mich mindestens mit hochgezogenen Augenbrauen anschauen und mich für verrückt halten – sich vielleicht abwenden oder noch viel schlimmer - nur an Sex denken!“

Und wenn ich meinen Eltern oder heranwachsenden Kindern sagte, dass ich sie liebe – klingt das nicht komisch – lächerlich?“

 

Im Gegensatz dazu empfinden wir es nicht komisch, dass wir jederzeit bereit sind, Anschuldigungen, Beleidigungen, verletzende und klein machende Worte im Ärger oder Streit auszusprechen. Dabei denken wir uns kaum etwas – so einfach und schnell lassen wir uns durch unsere jeweiligen Emotionen dazu hinreißen. Dabei meinen wir es sehr, sehr selten, wenn überhaupt so. Entsprechen diese Worte im Streit oder Ärger selten, fast nie der innersten Wahrheit...

Doch geht es um die Liebe, die schlichtweg nur die Wahrheit ist – positive, wertschätzende Gefühle, Gedanken – dann teilen wir sie meist aus Angst, missverstanden zu werden, nicht mit.

Das sollte und schon mal zu denken geben. Denn im Gegenteil, die Worte der Liebe werden missbraucht, um etwas zu bekommen, um nicht verlassen zu werden...

Liebe“ wie sie vom Menschen seit jeher verstanden wird, ist etwas das man nicht umsonst bekommt.

Schon kleine Kinder, ja eben der Säugling lernt – erfährt bereits, dass er die Aufmerksamkeit der Eltern nicht uneingeschränkt bekommt. Kinder erfahren, dass `Liebe´ nicht allgegenwärtig ist, dass `Liebe´ an Bedingungen geknüpft ist. Doch erfahren sie dadurch auch nicht, dass dies keine wahre Liebe ist.

 

Ich sage nicht, dass Eltern ihre Kinder nicht lieben, doch haben wir ALLE niemals gelernt, unsere Liebe bedingungslos zu verschenken. An niemanden. Noch nicht einmal an unsere Eltern, da diese uns auch nicht die Liebe bedingungslos schenken konnten – Sie haben es selbst nie erfahren – So schenk(t)en auch wir unseren Kindern unsere Liebe nicht bedingungslos.

 

Ein Übel der konditionierten Menschheit, dass Liebe nur in partnerschaftlichen Beziehungen existieren kann/darf ??? Nun ja, jeder ist sich bewusst, dass die Elternliebe und die Liebe zu den Kindern `selbstverständlich´ existiert und deshalb nicht darüber gesprochen werden bzw. sie doch nicht bekundet werden muss.? Doch, wenn wir von Liebe sprechen, denken ALLE in erster Linie an einen/ihren Partner. Mit dieser Auffassung ist Liebe sehr minimiert worden und so auch gar nicht existent. Denn wahre Liebe ist bedingungslose Liebe... die Bedingungslosigkeit zeichnet die Liebe erst aus. Ohne Bedingungslosigkeit ist es keine Liebe. Hier wird die Liebe verkannt.

 

Hier wird die Liebe ins Gegenteil verkehrt. In die Angst...

Denn `Liebe´ die bedingt ist, beruht auf irgendeiner Angst, die sich so äußert. Niemand ist sich seiner bedingten Liebe bewusst, lebt die Menschheit diese `Form´ der Liebe doch schon seit Jahrtausenden. Wie sollen wir da auf die Hintergründe kommen, wie die Liebe `funktioniert´?

Der Punkt ist Heute, dass wir feststellen, dass unsere Liebe, wie wir sie bisher gelebt haben, rein gar nicht funktioniert. Jede Beziehung fällt über kurz oder lang auseinander, oder wird in stiller Verzweiflung weitergelebt...

Die Frage, wie eine Beziehung denn nun auf Dauer glücklich und `stabil´ bleibt, wurde durch die durchgehend verbreiteten Erfahrungen damit abgetan, dass eine dauerhaft glückliche Beziehung nicht möglich ist, bzw. nur wenigen `vom Glück beschienenen´ beschert ist.Und insgeheim glaubt man doch an diese `angeblich´ so glücklichen Paare auch nicht wirklich, weil man sich das dauerhafte Beziehungsglück aus den eigenen Erfahrungen heraus nun mal nicht vorstellen kann. Dass mit diesem Irrglauben die entsprechenden Erfahrungen geradezu angezogen werden, bemerkt bisher niemand.

Und viele wagen es noch nicht einmal mehr, sich eine glückliche Partnerschaft vorzustellen – sich diesem Traum hinzugeben. Ist doch im kollektiven Bewusstsein schon zu tief verankert, dass es diese einfach nicht gibt...

 

Was die an Bedingungen geknüpfte Liebe aus unserer Gesellschaft gemacht hat, aus unseren Kindern, sehen und erfahren wir täglich in unserem Umfeld – an uns selbst. Wir sind nicht fähig, bedingungslos zu lieben, unsere Liebe frei zu schenken und auch nicht, sie in Freude anzunehmen. Entweder hält uns die Angst, wie jemand darauf reagiert – der andere z.B. mehr erwarten könnte – davon ab, oder wir schenken unsere Liebe aus eigenen Erwartungen, die uns selten bewusst sind. Die menschliche Assoziation von „Liebe“ ist in unserer Gesellschaft als Handelsgut verkommen. Sie wird benutzt um Aufmerksamkeit, Wärme aber oft genug auch um Hab und Gut zu bekommen - einen besseren Job, ein `gemeinsames´ eigenes Haus, ein gesichertes Leben...

 

Glaubst du wirklich, dass wahre Liebe nicht möglich ist, dass eine Partnerschaft nicht dauerhaft in Harmonie und Glück gelebt werden kann? Hast du dir nie die Frage gestellt, warum das so sein soll/ist? Hast du niemals Zweifel an diesen Theorien bekommen, an die alle zu glauben scheinen? Hast du dich nie gefragt, was der Schlüssen für eine harmonische, glückliche und wachsende Partnerschaft und Beziehungen jeglicher Art ist?

Nun, betrachte deine Beziehungen mal aus dem Blickwinkel der Bedingungslosigkeit...

Bedingungslosigkeit bedeutet, dass, was immer ich denken, sagen und tun möchte, dies nicht davon abhängig mache, was es in meinem Umfeld, bei meinem Partner und in der Familie bewirkt. Bedingungslosigkeit bedeutet, dass ich bei allem was ich tue, es nicht in Erwartung auf ein Resultat tue, dass ich nicht erwarte oder hoffe, dass ich etwas zurück bekomme...

Wenn ich Kinder in die Welt setze, dann sollt ich nicht den Hintergedanken dabei haben, dass sie mich einmal unterstützen oder gar pflegen, sondern einfach nur ihnen meine Liebe schenken möchte...

Wenn ich meinem Partner etwas gutes tue, für ihn etwas aufgebe, dann kann ich nicht erwarten, dass er das gleiche für mich tut, sondern einfach nur aus der Freude heraus, mit der ich es tue ...

Weil meine Eltern mich groß gezogen haben, darf ich nicht erwarten, dass sie immer für mich da sind und mich auffangen, wenn ich `zusammenbreche´, sondern ihnen dankbar bin für die Gelegenheit, mich selbst und mein eigenes Leben zu leben.

 

Unsere Beziehungen beruhen in ALLEN Bereichen auf ERWARTUNGEN !!!

Dies ist eine Tatsache – so sieht es im Moment noch weitgehend auf unserem Planeten aus...

Bei schon kurzer Überlegung wirst du dies selbst feststellen

Darum funktioniert das Zusammenleben nicht auf Dauer. Bei allem, was die Menschen tun, erwarten sie Gegenleistungen. Diese kann niemand auf Dauer erfüllen, ohne sich nicht an anderer Stelle aufzugeben, sich selbst zu verlieren. Irgendwann fühlt sich niemand mehr in dieser Geber-Rolle wohl, weil alles auf Forderungen basiert, die nirgendwo freiwillig gegeben werden. Das handeln wird `erzwungen´ und dann wird erwartet, dass es auf Dauer funktioniert. Dabei verliert jeder der beteiligten unmerklich und sprichwörtlich seine Lebensenergie.

 

Liebe ist reine Energie.

 

Liebe ist die ultimative Energie, die einzig wahrhaft existierende Energie.

Ohne sie wäre nichts – existierte Nichts -

Liebe ist die lebenspendende, lebensnotwendige Energie, ohne die niemand Leben kann.

Und dies ist der Kampf auf unserer Erde im großen (Staaten, Länder, Kontinente) wie im kleinen (Familie, Freundschaft, Beziehungen). Der Kampf um die Lebensnotwendige Energie – Liebe

 

Ohne Liebe – Aufmerksamkeit, Wärme, Geborgenheit, Wertschätzung, Freiheit – kann der Mensch nicht leben.

Ohne Aufmerksamkeit und Wärme stirbt ein Säugling. Es braucht diese Energie um zu Leben, nicht nur Nahrung. Nahrung ist wichtig um den Körper zu nähren.

Das Wesentliche ist unsichtbar“

Die Energie der Liebe ist notwendig um die Seele zu nähren.

Wenn wir uns freuen, wir Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Geborgenheit erfahren, fühlen wir uns wohl, wird unsere Seele genährt! Dieses Wohlgefühl ist es, das uns zeigt dass unsere Seele gesund ist – wir auf dem richtigen Weg sind... Durch diese Energie wird und bleibt unsere Seele und auch unser Körper gesund.

 

Die vielfältigen Krankheiten, die unsere Körper entwickelten, haben sich nur aus dem scheinbaren Mangel an Liebe in uns bzw. für uns entwickelt. Immer, wenn von uns etwas gefordert wird und wir diesen Forderungen unfreiwillig nach kommen, verlieren wir Energie. Durch unsere bedingte Gesellschaft kommt aber auch keine Energie freiwillig zurück und so entsteht in unserem Körper ein Defizit, das wir wiederum versuchen, durch Erwartungen und Forderungen unsererseits an andere, aufzufüllen.

Da dieses System nicht auf Liebe (der reinen Lebensenergie) basiert, sondern auf Bedingungen, die aus (Lebens-)Angst gestellt werden, ist es leicht nachvollziehbar, warum wir in unserem persönlichen Leben und im gesamten unsere Welt nun in Schwierigkeiten steckt.

 

Wir haben niemals gelernt, diese Energie in uns selbst, aus uns selbst heraus zu entwickeln, da wir als Kinder nie genug `Liebe´ bekommen haben. Wir entwickelten Verhaltensweisen um Aufmerksamkeit und somit die notwendige Energie auf uns zu ziehen. Diese Verhaltensweisen sind es aber, die uns von der wahren, bedingungslosen Liebe entfernen – sie wegstoßen. Wir sind nicht wir selbst, wir verbiegen uns, zwängen uns in diese Verhaltensmechanismen und unterwerfen uns den Normen der Gesellschaft um wenigstens soviel Energie zu bekommen um zu Überleben.

Dieser Verhaltensmechanismen ist sich niemand bewusst und noch weniger, wann und warum diese Mechanismen von uns entwickelt wurden. Sie waren notwendig um in einer `lieblosen´ Welt überhaupt `erwachsen´ werden zu können. Da sie unbewusst entstanden sind, wurden sie

weiter angewandt und entwickelten sich zum größten und grundlegenden Problem der Menschheit im Zusammenleben. Denn im `weiterleben´ der bedingten Liebe – das leben unserer Verhaltensmechanismen – versperrte sich uns das Erfahren der wahren, der bedingungslosen Liebe mehr und mehr.

Denn auch dort, wo wir auf bedingungslose Liebe trafen, konnten wir sie nicht annehmen. Wir konnten nicht glauben und verstehen, dass jemand tatsächlich nichts dafür will. So haben wir, statt anzunehmen, was uns geschenkt wird, mit der ständigen Frage, was wohl hinter dem `Geschenk´ steckt, die Beziehung belastet. In diesem Missverständnis und Misstrauen haben wir die wahrhafte Liebe zurückgestoßen und uns so die Erfahrung und die Freude darüber verwehrt. Wir haben uns dort immer wieder selbst des größten Geschenkes beraubt, das die universelle Schöpfung – Gott – für uns hat: Die Erkenntnis, dass wir selbst bedingungslose Liebe sind. Und dass wir sie durch diese Erkenntnis vermehrt in unserem Leben erschaffen indem wir sie selbst bedingungslos leben. Wenn wir alles was wir tun und geben aus dem Herzen, aus reiner Freude geben, dann verlieren wir keine Energie, sondern erweitern sie. Frei und bedingungslos Geben birgt eine unendliche Energie. Diese Freude des reinen Schenkens erfüllt uns selbst mit reiner unendlicher Energie – reiner wahrhaftiger Liebe...

 

Wunderschön hat Robert Betz die Natur der bedingungslosen Liebe beschrieben:

Sei ein Schenkender, ein Liebender, der weiß, dass er kein Gegengeschenk, nicht mal ein ,Danke‘ braucht, weil ihn das Schenken selbst erfreut. Du bist sehr reich an Liebe und tausend Möglichkeiten, deine Liebe und dein Licht der Welt zu schenken.“

 

Meine eigenen Erfahrungen und daraus resultierenden Erkenntnisse in Bezug auf meine Liebe entspringen meiner Partnerschaft:

Meine Liebe war nicht bedingungslos – ich hatte irrtümlich geglaubt, bedingungslos zu helfen, zu stützen, ohne seine Liebe zu erwarten. Jedoch hatte ich übersehen, dass ich helfen wollte um bewusst zu machen, um erkennen zu bewirken. Soweit so gut. Das ist ja in Ordnung.

In Erkenntnis darüber, dass es mich frustriert und traurig gemacht hat, ob der Tatsache, dass mein Partner meine Informationen, mein Rat nicht annehmen konnte und sich entfernt hat, ich bei meinem `bedingungslosen´ Rat gebenden Helfen Resultate erwartet hatte – gehofft hatte, dass er sich alles `zu Herzen´ nimmt!

Und hier lag mein Problem... Durch meine unterschwellige Erwartung auf ein Resultat, dass mein Tun etwas bei ihm bewirkt, war mein handeln nicht bedingungslos, meine Liebe nicht frei und wahrhaftig.

Ich habe des weiteren erkannt, dass dieses unterschwellige warten auf Resultate → Die Erwartung an ihn → sich natürlich energetisch auf ihn ausgewirkt hat. Es hat ein Resultat erzielt, jedoch eben das Resultat der dahinterliegenden Motivation und somit hat es zu einer unerwünschten Erfahrung geführt: Der Rückzug meines Partners und die Blockade die sich verstärkt hat.

Ich hatte mit Erwartungen eine Abwärtsspirale ausgelöst die uns beide sehr viel Energie gekostet hat – uns beide ausgelaugt hat.

Diese Dynamik habe ich nun erkannt. Seit Monaten habe ich darüber nachgedacht, bzw. war mir bewusst, dass eine Beziehung auf jeden Fall gelebt werden kann, auch in unterschiedlichen `Bewusstseinsebenen´, doch hatte ich nicht erkannt, woran meine „Theorie“, dies zu erwirken, scheiterte. Nun habe ich die Antwort auf meine Frage, was ich denn übersehe im Leben – im `ausagieren´ meiner Theorie, bekommen.

Ich hatte übersehen, dass ich den `Erfolg´ der Beziehung am Bewusstsein meines Partners, an seiner Entwicklung geknüpft habe... Das konnte nur in Trennung, Schweigen und Misstrauen führen.

Das Wissen, dass durch die bedingungslose Liebe jede Beziehung frei zu leben ist, war in meinem innersten längst da, aber ich konnte es durch zu viel verstandesmäßige `Analyse´ nicht umsetzen, weil ich das Mosaikteilchen der Loslösung aus der Anhaftung an die Resultate noch nicht in meiner Liebe `integrieren´ konnte. Inzwischen habe ich dies vollends verstanden und mir eröffnete sich die Beziehungsdynamik, wie sie unweigerlich ins Vertrauen und in das Aus-Leben der bedingungslosen Liebe führt.

Dies stellt sich verstandesmäßig und in Handlung umgesetzt, wie folgt dar:

Bei allem, was der Partner tut, denkt oder spricht, bei allem was er in Erfahrung bringt und in Handlung umwandelt, bleibt die bedingungslose Liebe wertfrei. Das heißt, sie/du selbst bewerte(s)t nichts davon aus dem eigenen Verständnis/Bewusstsein heraus, sondern lässt ihn mit allem was er tut und ist „so Sein“. Es ist kein Urteil nötig, denn jeder weiß für sich selbst, was ihm wichtig und im gegebenen Moment richtig für ihn ist und dies darf uneingeschränkt anerkannt werden. (Jeder möchte in seinem eigenen Sein anerkannt werden.)

 

Energetisch zeichnet sich dies dann folgendermaßen ab:

Der Partner kann dich in wachsendem Vertrauen an seinem Leben – seinem Sein – teilhaben lassen. Sich dir mitteilen, offen mit dir seine wahren Gefühle, Gedanken, Erlebnisse und Handlungen teilen ohne Befürchtung, dass du darüber urteilst oder etwas ablehnst.

Dies war bisher mein Problem. Und somit habe ich uns die `Realität´ der physischen Trennung erschaffen.

Doch im erkennen dieser Dynamik, dessen was ich ungewollt und unbewusst selbst erschaffen habe liegt jetzt mein Entwicklungspotenzial, mein nächster Schritt. Denn jetzt kann ich durch die mir offenbarte Dynamik der wahrhaften bedingungslosen Liebe, bzw. der in Handlung gebrachten Liebe, die inzwischen zum Stillstand gekommene Spirale in die Aufwärtsbewegung versetzen – meinen Partner wahrhaft SEIN lassen, an seinem Leben – seinem Entwicklungsweg – der nun mal jedes Leben ist, teilhaben ohne aktiv an seiner Entwicklung Teil-zu-nehmen! Und auch umgekehrt...

Allein dadurch erreicht die Beziehungsdynamik Vollkommenheit und die Entwicklung der beiden Beziehungspartner vollzieht sich ganz allein im Vertrauen auf das eigene – so – Sein dürfen. Im Vertrauen auf die Annahme durch den Partner. Es entwickelt sich das Vertrauen ins eigene Selbst spielend durch die Dynamik der bedingungslosen Liebe. Durch das Zusammen sein, das Zusammen leben als eigenständige Individuen mit unterschiedlichen Entwicklungswegen aber das Teilhaben am Leben des anderen ohne Erwartung oder gar die Forderung darauf.

Diese Dynamik setzt ungeahnte Energien frei, die beide Partner durch das `leben´ dieser Dynamik erschaffen und so die Liebe sich unendlich ausweitet. Sie erweitert ihre Energie …

Diese Freiheit und Sicherheit, in der Partnerschaft/Beziehung sein zu dürfen, wie man eben gerade ist – gerade sein möchte – schafft das Vertrauen, das sich in der `Realität´ dann verwirklicht.

Diese Beziehungsdynamik wahrhaft erkannt führt zum erleben und erfahren der göttlichen Liebe in sich selbst. Sie durch die Erkenntnis bewusst in der Partnerschaft und in allen Beziehungen leben, `realisiert´ sie im Außen und weitet sie aus. Sie wird sichtbar für die Außenwelt und führt in ihre höchste Entwicklung. Ihren nächsten Evolutionsschritt. Ein Erkennen im Außen führt zum Umdenken in der Gesellschaft und manifestiert sich im kollektiven Bewusstsein. Und somit vollzieht sich ein stetiges Erweitern der bedingungslosen Liebe in den Herzen der Menschen und in der gesamten Gesellschaft und weitet sich kontinuierlich über den ganzen Planeten aus.

 

Dies ist keine Utopie !!!

 

Es ist die Möglichkeit, die sich uns bietet.

An uns liegt es, dies zu erkennen und es bewusst in die Tat umzusetzen...

Bewusstsein --- das ist das einzige, das im ersten dazu nötig ist und dann weiter führt...

 

Ich möchte jeden dazu einladen, die Wahrhaftigkeit dieser Beziehungsdynamik im (aus)Leben zu erproben bzw. zu beweisen...

Es kann nicht nicht funktionieren. Ich habe viele male, in Gedanken daran und während der Niederschrift dieser Ausführung, die absolute `Bestätigung´ ihrer Wahrhaftigkeit und Wirkungsweise bekommen...

 

Wenn das Zusammenleben bedingungslos IST, ist die Dynamik gegeben!

Wenn etwas nicht funktioniert, dann sind versteckte Bedingungen darin verstrickt.

Dies gilt für alle Bereiche auf dieser Erde...

Darum sei du selbst in jeder Situation, in jeder Beziehung, in jedem Moment. Schenke nur aus dem Herzen oder gar nicht. Lasse auch jeden anderen Sein, wer er ist und erwarte niemals irgendetwas – von niemandem!

 

Du bist, der/die du bist

Ich bin, die ich bin

 

Und in der Annahme unseres eigenen Seins in uns und im anderen leben wir die bedingungslose Liebe im Außen. Setzen unsere Liebe in „Handlung“ um...

 

Das Sein in Handlung verwandeln, das ist es, was die Seele will“

aus `Gespräche mit Gott´

 

So sei achtsam, was Du tust und warum – prüfe die Motivation die hinter deinem Denken, Glauben, Sprechen und Tun steckt. Werde dir bewusst über dich und dein Leben – die Dynamik, die du lebst.

Steckst du schon in einer Aufwärtsspirale oder bewegt sie sich noch nach unten??

 

DU BIST DER SCHÖPFER DEINES LEBENS !

 

Im Licht und in der Liebe

© Anasha

30.September 2014

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