Selbstvorwürfe - Selbstverurteilung

 

 

 

Ich verurteile mich, dass ich `nur´ tatenlos hier sitze und meinen Empfindungen nachspüre...

 

Eine `Erkenntnis´, die sich mir gerade zeigt, nach einem `scheinbar´ inaktiven Vormittag, in dem ich `nur´ meine E-Mail´s gecheckt habe, Facebook besucht, dann Verlagsseiten aufgerufen habe um mich über Leseexemplare zu informieren und dabei wieder über mein Vorhaben `gestolpert´ bin, selbst ein Buch schreiben zu wollen.

 

Nachdem ich nun eine Software für Autoren ausgesucht und installiert habe, stand ich plötzlich da und hatte irgendwie keine Lust auf irgendetwas.

 

Zuviel `eigene´ Anforderungen strömen, bzw. rufen sich in Erinnerung und zu allem Überfluss die Situation in der ich gerade stecke...

 

 

 

Ich möchte meine Berufung leben, sprich mich im Außen `bekannt´ machen. Hier wirkt aber noch eine Blockade, die mich noch nicht aus meinem `Versteck´ heraus wagen lässt. (Ich fühle mich gerade wieder wie ein kleines verschüchtertes Kind → mein inneres verängstigtes, verschüchtertes Kind meldet sich – wirkt.)

 

 

 

Dann möchte ich `mein erstes Buch schreiben´, das aber im „Verstandesraster“ unter dem Gesichtspunkt: „Zu langwierig um davon in absehbarer Zeit leben zu können“ ein schlechtes Gefühl hinterlässt.

 

 

 

Und zum dritten habe ich gestern ein Leseexemplar zum Vorablesen und rezensieren bekommen, das ich auch am liebsten gleich machen würde.

 

Fällt aber auch unter die vorgenannten Gesichtspunkt des Verstandes und mein Magendruck steigt gerade mal wieder an...

 

 

 

Alles irrelevante Gründe für´s Herz... zeigt auch das ständige schlechte Gefühl dabei – dass die Gründe meines Verstandes nicht der Wahrheit entsprechen – nicht der meines Herzens...

 

 

 

Doch erschreckend kommt eben gerade dazu (für den Verstand) dass ich gerade im Moment `mittellos´ bin. Kein Einkommen habe.

 

Unter diesem Gesichtspunkt steigt in mir die Verzweiflung und Trauer hoch, der ich mich – um ihr auf den Grund zu gehen – gewidmet habe.

 

 

 

Erkannt habe ich, als ich mich dem Gefühl einfach hingab, dass sich in meinem hintersten Verstandeswinkeln das Urteil zeigte, dass ich hier faul herumsitze,

 

wo ich doch endlich anfangen `sollte´ ins Handeln zu kommen.

 

Wenn sich nur mehrere Dinge `anbieten´, von denen ich eigentlich jedes gerne gleich machen würde, gerate ich innerlich in Stress. Das macht mich mutlos und ich resigniere, weil ich nicht alles auf einmal machen kann und auch nicht entscheiden kann, was ich zuerst anfangen `soll´. Da jedes der `Projekte´ eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, tritt gerade deshalb die momentane finanzielle Lage wie ein Bremsklotz an mein Bein und ich bin lustlos,irgendeines der 3 Projekte überhaupt in `Angriff´ zu nehmen.

 

Es ist eine absolut verrückte und für `Otto-Normal-Verbraucher´ unverständliche Lage...

 

 

 

Sackgasse, Kopf ist gerade leer, Gefühl blockiert...

 

 

 

Keine Antwort, keine Frage, kein Impuls...

 

 

 

Nicht in diesem Augenblick …

 

 

 

© Monika Anasha

 

6.März16 – 14:26h