Ich `will´ leben...

 

...doch ich habe festgestellt, dass ich hier und jetzt nicht so leben kann, wie ich es mir `vorgenommen´ habe.

Ich will leben, doch bei der Summe meiner Erfahrungen gerade der letzten 5 Jahre, aber vor allem der letzten 2 Jahre, erkenne ich, dass es für mich keinen Sinn mehr macht – nein - es macht mir keine Freude mehr...

Es mach keinen Spaß in einer Gesellschaft zu leben, der du dich nicht erklären kannst.

Die das Leben nicht versteht. Es macht keine Freude, zuzusehen wie alle ferngesteuert und willenlos einem System dienen, das sie kaputt macht und es gibt für mich keinen Anlass, weiter zu versuchen damit klar zu kommen.

 

Ich bin nicht hier her gekommen, um Sklave zu sein.

Es macht keine Freude, zuzusehen, wie die Menschen alles aus ihrer Bewusstlosigkeit heraus zerstören.

 

Ich habe mich entschieden, unter diesen Umständen nicht mehr hier zu bleiben.

Ich bin nicht länger Teil einer Gesellschaft, die weder hört noch sieht, denn ich sehe zu klar was sich abspielt, ich höre zu deutlich was vor sich geht!

Ich bin nicht mehr Teil dieser blinden, tauben Gesellschaft, die den Kopf in den Sand steckt...

 

Es gibt keine Möglichkeit, den Bewusstseinswandel zu beschleunigen, ohne den absolut freien Willen - die bedingungslosen Liebe zu verletzten.

 

Wenn du merkst, dass du aus deinen individuellen Lebenssituationen, deinen individuellen Gefühlen, deinen individuellen Erfahrung und Entscheidungen nichts und niemanden deine entstandene Sicht, dein daraus hervorgehendes Wissen verständlich machen kannst, weil alles ganzheitlich viel komplexer ist, als du es selbst noch verstehst, erlischt das Bedürfnis,

überhaupt noch irgendetwas zu `erklären´...

 

Auf Grund der Individualität eines jeden einzelnen Menschen, der individuellen Erfahrungen, Erlebnisse, Gefühle und Überzeugungen, die jeden einzelnen unterschiedlich ausgeprägt haben - aus dem individuellen `Verhältnis´ über all die unterschiedlichen Dinge und Vorkommnisse, die unterschiedlichen Sichtweisen und Gefühle die jeder einzelne hat, ergibt sich, dass keiner sieht was deine Augen sehen, keiner hört was deine Ohren hören, keiner fühlt was dein Herz/dein Körper fühlt, keiner das versteht was dein Verstand erkennt, keiner so reagiert wie du eben reagierst aus der Summe all dessen !!

 

Du erkennst, dass es nicht an deinen Bemühungen liegt, wenn dein gegenüber nicht sehen kann was du siehst, sondern an seinem individuell eingeschränkten Blickfeld. Du erkennst, dass eine `Bemühung´ nur dort `fruchtet´, wo die Bereitschaft vorhanden ist, den Blickwinkel zu erweitern.

 

Doch wo die Bereitschaft fehlt, fehlt der `Bedarf´ und hier minimiert sich mein/dein Bedürfnis, überhaupt noch etwas zu sagen oder zu tun...

 

Ob der Erkenntnis und der Achtung des freien Willens eines jeden Individuums sind uns die Hände gebunden, `mehr´ zu tun bzw. noch etwas zu tun.

 

`Helfen wollen´ ist (m)ein Bedürfnis, das (s)ich stellvertretend bei anderen stillen möchte.

Wenn ich helfen möchte, brauche ich selbst Hilfe – was ich aber nicht erkenne. Und auch so noch gar nicht anerkennen kann oder möchte...

 

ICH kann und will nicht helfen – das kann jeder nur sich selbst...

doch ich kann und bin bereit zu begleiten – mit all meinen Erfahrungen, Erkenntnissen, meinem Wissen und meiner bedingungslosen Liebe...

 

Meine Begleitung wird/wurde jedem zu Teil, der bereit ist/war zu sehen, zu hören, zu erkennen oder zu verändern...

 

In Liebe und Dankbarkeit

© Monika Anasha

9.Juni 16 – 5:31h