`Ich´ bin Alles und Alles ist Teil in mir

Ich bemerke eine Veränderung in meiner `schreibweise´, ja, eigentlich allgemein meine `Erzählweise´... zB. Wenn mir die Aussage oder die Verhaltensweise einer Person oder auch eines Tieres auffällt und ich darüber sinniere und davon dann `erzähle´ bzw. schreibe, dann erzähle ich beinahe automatisch von dem Bemerkten aus meiner Sicht – als ICH, die so gesprochen hat oder sich so verhalten hat..
Ich weiß, dass ich das in der Vergangenheit auch schon gelegentlich gemacht habe, doch fällt mir heute auf, dass ich das inzwischen sehr häufig ganz unscheinbar mache. Ohne mir darüber bewusst zu sein...bis jetzt :-D
Spannende Sache, finde ich... denn wenn wir von anderen sprechen, vor allem von Aussagen und Handlungen, die (uns) nicht so gefallen, wollen wir uns meist davon distanzieren und würden uns eher die Zunge `brechen´, als uns selbst darin zu sehen und es als `unseres´ mitteilen :-D
Die Aussage wir sind alle eins und alles ist in jedem und jeder in allem enthalten – für mich wahrhaftig –  scheint sich in mir tief zu integrieren.
Nur so kann ich mich in allem sehen und als Ich alles `erzählen´ und betrachten. Wenn ich mich in Dir und in allem erkenne →  ein(s)fühle. <3
Und ja, das tue ich inzwischen beinahe ausschließlich. Ich schaue MEINEN Anteil an dem, was mir `zugetragen´ wird. Besonders was mir entGEGEN kommt. Was mir nicht gefällt.
Meist lässt es mich nicht mehr los, bis ich mich mit all meinen Sinnen darauf einlasse – darüber `sinniere´... dabei eröffnet sich mir meist sehr schnell mein eigener verborgener, noch nicht bewusster Anteil daran – meine eigenen Gedanken und Muster ;-)
Auf diese Weise habe ich mich in Allem und Jedem `integriert´ bzw. `Alles und Jeden´ in mir integriert...
Alles was geschieht oder jemand tut, denkt oder fühlt, ist in mir enthalten. Bisher habe ich es abgespalten oder eingekapselt und verdrängt... Doch es taucht – gerade in dieser wundervollen Zeit – ja, gnadenlos auf und macht sich so lange über die Spiegelung der Personen oder auch Tiere im Außen bemerkbar, bis wir uns `seiner´ annehmen ... Oder unsere Situation `spitzt´ sich zu, dass wir nicht mehr ignorieren können, DASS da was ist, was wir beachten sollten...
Jahrelang habe ich mir bewusst diese Spiegel um mich angeschaut, beobachtet und mich selbst reflektiert. Mal öffntete sich mein Anteil recht schnell, mal verweigerte sich etwas in mir der Sicht darauf und des dauerte länger... Mal verweigerte ich bewusst und dann auch unbewusst das hinschauen...
Auch heute noch bemerke ich manches nicht sofort – schaue ich gelegentlich nicht (gleich) hin.
Doch meine Aufmerksamkeit ist inzwischen äußerst sensibel und meine Wahrnehmung lässt kaum noch zu, dass ich etwas, das mich `betrifft´ nicht binnen kürzester Zeit bemerke und anschaue.
Es hat sich `schleichend´ entwickelt und integriert und ich empfinde es als ein Segen.
Ich empfinde mich als ein Segen – ja, tatsächlich :-) Alles ist ein Segen für mich – und alles dient der Entfaltung und dem Wachstum – dem Leben <3
In tiefer Dankbarkeit
© Monika Anasha
24.Mai 18


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